Der moderne Orden

 

Der moderne Templerorden

 

Wir sind ein moderner Templerorden des 21. Jahrhunderts und eine ökumenische Bruderschaft in der Tradition der Armen Ritterschaft Christi des Salomonischen Tempels zu Jerusalem. Im Geist der historischen Templer verbindet der Orden die Tugenden des Rittertums mit den Werten und der Spiritualität des Christentums.

 

Wir beanspruchen für uns keine unbewiesene oder unbegründete, direkte Abstammung vom historischen Templerorden. 

Jedoch beziehen wir uns auf seine Geschichte, seine Grundsätze, seinen Geist und seine Traditionen und nehmen diese als unsere eigenen an, um der höchsten Ideale und Bestrebungen für unseren Orden und seine Zukunft zu bedienen.

Wir widmen uns in erster Linie der Bewahrung der Spiritualität, der Geschichte und der Traditionen des historischen Templerordens.

Wir sind offen für Menschen, für die der Begriff der Ritterlichkeit auch in der modernen Welt noch Bedeutung hat und welche die Tugenden der Nächstenliebe und der Toleranz im Geiste des Alten Templerordens leben und vertreten möchten.

Wir sind eine autonome Komturei und unterwerfen uns keiner anderen bestehenden modernen Templerorganisation (z.B. dem OSMTH Deutschland e.v., OSMTH Porto oder dem OSMTH/OMCTH)! Wir stehen auch nicht unter der Kontrolle von anderen Organisationen oder Kirchen., Aber wir pflegen im Geiste christlicher Bruderschaft Kontakte und gute Zusammenarbeit.

Wir sind ökumenisch. Zwar bilden wir eine eigene Gemeinschaft, aber wir bleiben doch in unseren jeweiligen Kirchen und Gemeinden fest verankert. In unserem ökumenischen Orden wollen wir die Spaltung der verschiedenen christlichen Kirchen und Denominationen überwinden. Wir achten einander in unserer Verschiedenheit und suchen, was uns verbindet.

Wir sind ein säkularer – das heißt „weltlicher“ – Orden. Der Orden wurde nicht durch eine Kirche gestiftet und untersteht nicht dem Kirchenrecht. Und doch verstehen wir uns als weltlicher Teil der zisterziensischen Familie.

Wir sind ein souveräner Orden – das heißt: Der Orden ist keine Gründung eines weltlichen Herrscherhauses und untersteht auch keinem solchen. Gleichwohl sind der Orden und seine Mitglieder natürlich an die Einhaltung staatlichen Rechts gebunden.

Wir pflegen brüderliche Gemeinschaft. unsere Mitglieder stammen aus allen Schichten der Gesellschaft. Die Ordensgemeinschaft versteht sich als Bruderschaft. Sie wird aufrechterhalten und gepflegt durch regelmäßige Zusammenkünfte der Komtureien auf regionaler Ebene, durch die Nutzung der Telekommunikation und durch überregionale Konvente und Kapitel. Letztlich steht der Ritter aber als Einzelner im Leben und weiß sich doch verbunden mit seinen Brüdern und Schwestern der gleichen Gesinnung. Bruderschaft heißt auch, dass soziale Unterschiede und weltliche Ränge und Titel innerhalb des Ordens keine Rolle spielen.

Wir engagieren uns in sozial-karitativen Projekten. Die einzelnen Komtureien in Deutschland widmen sich den unterschiedlichsten Aufgaben.

Wir bekennen uns zu den allgemeinen Menschenrechten und zur Demokratie. 

Wir setzen uns für das friedliche und harmonische Zusammenleben aller Menschen ein - gleich welcher Religion, Nationalität, Rasse und Geschlecht.